Tierheilpraktik

Die Tierheilpraktik ist eine Jahrhunderte alte Kunst, die sich darin versteht, Tiere mit alternativen Methoden vor Krankheiten zu schützen, zu kurieren und vorzubeugen.
Sie ist sozusagen der Vorgänger der heutigen modernen Schulmedizin.

Betrachtet man alte Kulturen, so findet man immer wieder Formen von Schamanen, Kräuterhexen und Medizinmännern - den Urformen des Arztes bzw. Tierarztes.
Schon früh lernten die Menschen die Wirkung von Kräutern und deren Bedeutung zum therapeutischen Einsatz kennen und schätzen.
Viele Naturvölker sind damit bestens vertraut und setzen ihr Wissen ganz gezielt und wirkungsvoll ein.

Ebenso wichtig ist es, einen Organismus als Teil eines Großen und Ganzen zu sehen, und die Zusammenhänge zwischen diesen "Puzzleteilen" zu erkennen.

"Zurück zum Ursprung der Medizin - der Natur"

Beobachtet man Tiere in der freien Natur, so erkennt man schnell, über welche besonderen Instinkte die Tiere verfügen, um sich selbst in Krankheitsfällen zu versorgen. Ist ein Pferd zum Beispiel an Würmern erkrankt, so kann man beobachten, wie es gezielt den Waldrand nach Farnarten absuchen wird, da z.B. besonders der Rainfarm als Anthelminthikum (Antiwurmpräparat) wirkt.

Viele Prinzipien und Wirkungsmechanismen der alternativen Heilmethoden sind schulmedizinisch umstritten, da sie nicht 100%ig nachweisbar sind.
Doch gab bzw. gibt es diese Methoden schon seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden. Sie hätten wohl kaum überlebt, wenn sie nicht von Nutzen gewesen wären...
Im Grunde genommen basiert die Schulmedizin viel auf diesen Methoden, besonders auf der Phytotherapie.
Sie macht sich die Eigenschaften einiger Wirkstoffgruppen von Kräutern zu eigen bzw. die künstlich hergestellten Wirkstoffe basieren oftmals auf den Vorgaben der Natur.

Als wohl bekanntestes Beispiel gilt das Aspirin, ein Wirkstoff, der dem Wirkstoff der Weidenrinde nachempfunden ist. Somit könnte jeder Kopfschmerzpatient auf dem Ast einer Weidenrinde kauen, um denselben, wenn auch vielleicht verminderten Effekt zu erzielen!

Gifte von Tieren werden verwendet, um Gegengifte herzustellen usw. Es lassen sich zig weitere dieser Beispiele aufzählen.

Sie sehen, die Medizin ist keine eigenständige Erfindung, sondern in großen Teilen der Natur nachempfunden.
Und somit mein Anliegen:

Leitspruch